Infaulencer Roadtrip Tag 2 von Bautzen nach Lübben
Das gemeinsame Frühstück fand heute ganz früh statt. Nicht, weil wir das so geplant hatten, sondern weil wir einfach alle wach und munter waren.
Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen und fuhren zunächst nach Hoyerswerda. Hier machten wir einen gemeinsamen Spaziergang durch die Plattenbausiedlung. Sie entstand in der Neustadt von Hoyerswerda ab 1955 als sozialistische Musterstadt für die Arbeiter des nahegelegenen Gaskombinats Schwarze Pumpe. Gegliedert in zehn Wohnkomplexe wuchs die Stadt bis Ende der 1980er-Jahre auf rund 70.000 Einwohner an, schrumpfte nach der Wende jedoch massiv und prägt seither mit Leerstand, Abrissen und modernen Umbauten den Strukturwandel.


Weiter ging es in das Besucherbergwerk F60 in Lichterfeld. Es beherbergt die ehemalige Abraumförderbrücke F60, eine der größten beweglichen Arbeitsmaschinen der Welt. Der gigantische Stahlkoloss wird auch als „Liegender Eiffelturm der Lausitz“ bezeichnet. Er zeugt eindrucksvoll von der Geschichte des Braunkohletagebaus in der Region.


Im Anschluss fuhren wir weiter nach Lübben in den Spreewald.
Den Rest der Tages verbrachten wir auf dem ausgewählten Wohnmobilstellplatz. Hier Verkosten wir die zuvor eingekauften Spreewald Gurken, das Gurkenradler, das Viba-Nougat und das Best-Bier.

Am schnellsten lässt sich das Nougat beschreiben, dass alle Sorten gut waren, die Favoriten waren von Personen zu Personen unterschiedlich gewählt.
Das Gurkenradler schmeckte nach irgendetwas wie Bier, vielleicht auch Gurke, vielleicht auch Melone. Man kann es trinken, es ist aber sicherlich kein Muss im Getränkevorrat.

Beim Gurkentasting von Knoblauchgurke, Dill-Salzgurke, Honig-Senfgurke und normaler Essiggurke sprechen Bilder mehr als 1000 Worte.






