Whisky-Cola zum Frühstück? 

Wieder eine angenehme Nacht im Bulli verbracht. Der Schnee war heute morgen fast weg geschmolzen.  Im Laufe des Tages hatten wir immer wieder Schneeregen. (Autokorrektur änderte Schneeregen trotz richtiger Schreibweise auf „Schneebesen“, Habs wieder rückgängig gemacht. Irgendwann lasse ich alles mal stehen wie korregiert und warte mal wer den Text versteht)

Beim Abbau der Schlafgelegenheit unten im Bus zu Gunsten eines gemütlichen Frühstücks (wieder mit frischem Rührei) kam der halbvolle Becher mit Whisky-Cola vom Vorabend wieder in den Blick. Trinken oder wegschütten? Genippt, Kohlensäure noch vorhanden. Temperatur auch ok. Eigentlich schmeckt es wie immer. Gut. Runter damit und dann endlich das Frühstück zubereiten.

Lecker wars. Danach überkam mich allerdings eine unerklärliche Müdigkeit. Und da ja Urlaub ist habe ich mich nochmal gelegt. So bis gegen halb drei. Da fühlte ich mich halbwegs ausgeschlafen… 

Danach habe ich mich zu einer kleinen Laufrunde motiviert. Das erste Mal seit Monaten. Und es war gar nicht so schlecht. Man merkt die Ebene hier, ohne die Hügel daheim lässt es sich entspannter laufen. Mal gucken, ob ich mich morgen zu einem persönlichen kleinen Silvesterlauf motivieren kann.

Morgen gibt es zur Feier des Tages Programm auf dem Campingplatz. Um 12 Uhr gibt’s Steaks vom Grill und Glühwein bei „Elsbeth“,  abends dann ein kleines Silvesterbuffett und zusammensitzen und so. Mal abwarten zu was wir uns motivieren.

Entschleunigen

Ich bin mir sicher, beim letzte Mal hatten wir keine Edge-Verbindung hier auf dem Platz. Die Internetverbindung war schneller… 

Hier auf dem Stellplatz gibt es Edge. 

Und die Isoliermatten an den Fenstern tragen zusätzlich ihren Teil für eine schnelle Internetverbindung bei. Nicht.

Lokalradio streamen ist nicht. Bilder bei Facebook sehen dauert. Zeitungsberichte lesen dauert. Twittertimeline laden dauert. 

Aber wir haben ja Urlaub ? Also Geduld. 

Die Nacht im Bullidach war übrigens wärmer als erwartet. Ich habe keine Sekunde das Gefühl gehabt, die Temperatur sei grenzwertig. Von frieren kann gar keine Rede sein. Und das trotz Graupelschauer in der Nacht und einer hauchdünnen Eisschicht auf den Pfützen. 

Vorhin gab es zum Start in den Tag Frühstück mit Toast und Rührei. 

Gleich geht’s mal die Öffnungszeiten des Bäckers erkunden. 

Vorhin schien sogar kurz die Sonne. Hoffentlich lässt sie sich noch öfter blicken in den nächsten Stunden und Tagen. Vielleicht sogar bei unserer Hunderunde ins Dorf? 

Wer baut im Dunkeln auf? 

Na klar: wir.

Heute vormittag haben wir uns nicht in Stress versetzt, wir wollten ja den Paketboten noch abwarten. Also haben wir Zeit, um in Ruhe zu packen. 

Dann waren wir uns einig: Brief und Karte müssen noch zur Post und die macht auf dem Dorf um 14h wieder auf. Briefmarken im Haus wäre ja eine Idee gewesen, aber wie immer hatten wir keine passenden.

Also noch mehr Zeit. Geplant war somit: in Ruhe packen, gegen 13h zum Einkauf und um 14h zur Post und dann geht’s los. Alles andere wäre zu stressig geworden, die Post macht ja um 12h zu. 

Rausgekommen ist: gegen 14:15h zum Shopping, danach zur Post und dann mal noch tanken. Den Ort verlassen haben wir dann etwa eine Stunde verspätet als geplant.

Auf dem Weg hatten wir dann „ich fahre immer langsamer als erlaubt“- Fahrer vor uns, so dass wir gegen 16:45h auf dem Campingplatz einchecken konnten. Entsprechend dunkel war es schon. Schnell noch die Mütze übers Dachzelt gezogen und Stehhöhe im Fahrzeug hergestellt und das Sonnensegel an der Kederschiene angebracht. So kommen wir zumindest trocken rein und raus. Strom angeklemmt und gut. 

Wie sich das Wetter entwickelt, ob sich die Thermomatten an den Scheiben bewähren und wie die erste Nacht bei solchen Temperaturen oben im Bus wird werden wir sehen. Ideen um dort zu heizen sind vorhanden, werden aber erst morgen bei Licht umgesetzt. 

Gleich gibt’s mal noch ein Kaltgetränk oder wenn zu kühl wird einen Glühwein und dann geht’s vermutlich schon bald ins Bett. 

Ach ja: Dank unseres Besuches bei der Post habe ich nun neue bunte Ringelsocken ?

Neun Uhr! 

Ups, schon neun Uhr. Ich sollte aufstehen und das zügig. So lange geschlafen, dabei wollen wir doch heute mit Schnauze zum Experiment „Wintercamping“ aufbrechen.

Aktueller Status: 

gepackt ❎

gefrühstückt ❎ 

geduscht❎

Schneefall☑️

Gestern war alles grün. So wird es spannend, die Klamotten trocken ins Auto zu kriegen…. 

Vanlife-Treffen Köln

Dieses Wochenende fand es statt, dass zweite Vanlife-Treffen der Kölner Gruppe. Und wir mittendrin ?

Aus dem heimatlichen Schnee mit Sonne ins unverschneite eher trübe, aber kühle Köln. Wir hatten keine Ahnung wer noch da sein wird bzw. wieviele Personen auftauchen werden. Wir waren auch unsicher, ob wir über Nacht bleiben, hatten aber vorsichtshalber alles zum Übernachten an Bord. 

Angekommen trafen wir auf 4 Personen, die bereits vor uns da waren. Weitere stießen in kurzer Zeit dazu. Ein Teilnehmer hatte sein Tipi einschließlich Holzofen dabei, was innerhalb sehr kurzer Zeit von ihm und seinen Bekannten aufgebaut war. So konnten wir den mitgebrachten Pavillon in Schnauze lassen. Er wurde nicht benötigt  auch der Heizstrahler für die Gasflasche war Dank des mitgebrachten Holz für die Grillstelle nicht nötig. Es landete im Ofen, gegrillt wurde bisher nicht. 

Parallel dazu fand der Austausch über die Fahrzeuge, Erlebnisse und Touren statt. Die Zeit verging schnell und kurzweilig. 

Wieviele Teilnehmer es einschließlich Tagesgästen genau waren weiß ich gar nicht. Zur späteren Abendstunde waren 14 Personen im Tipi versammelt. Der Holzofen sorgte für kuschelige Temperaturen. Glühwein, Kinderpunsch, Brühe mit Maultaschen und Bockwurst wärmten von innen und füllten den Magen. 
Wir entschieden uns für die Übernachtung vor Ort. Schnell wurde Schnauze entsprechend umgerüstet (Sitzbank umgeklappt, Schlafsäcke aus dem Radkasten gezogen und die Standheizung angemacht, um die von der Fahrt noch vorhandenen angenehmen Temperaturen im Fahrzeug zu halten. 

Zur Nacht kann ich sagen: Mir war warm. Zu warm. Zuhause schlafen wir bei anderen Temperaturen. Nach und nach habe ich meine Amziehklamotten ausgezogen und letztendlich auch die Heizung runterreguliert. 

Als ich morgens die Hunde raus ließ nieselte dünner Schnee. Der Platz färbt sich ansatzweise weiß. 

Mal schauen wann die anderen aufwachen. Sie waren deutlich länger wach als wir…